Oft gehört, vielleicht auch daran vorbei gehört. Steht irgendwo in der Bibel.
Wenn ich mir das wirklich vorstelle:
Mit Gott in einem Haus, er begleitet und sieht, was in diesem, meinem Haus los ist. Er hört, was ich zum Nächsten sage, wie ich über ihn denke. Er isst mit, was ich gekocht habe, vielleicht hilft er mir auch beim Putzen oder Abwaschen. Vielleicht sitzt er auch mal mit mir auf dem Balkon und genießt dösend die Sonne oder schließt das Fenster, wenn ein Unwetter kommt. Bei der Vorstellung ist mir einerseits etwas mulmig, wenn ich an meine Versäumnisse denke, und an meine Gedanken, an die Wichtigkeiten, die ich manchmal so ernst nehme und die mich so viel Kraft kosten.
Aber es ist auch eine wunderschön leuchtende Vorstellung, es ist hell und auf allem ruht sein zuversichtlicher Blick und sein liebendes Wesen. Das hat auf mein inneres und äußeres Haus (und auch auf unser kirchliches Haus) einen befreienden und wegweisenden Einfluss. Fühle ich mich als Hausgenosse Gottes, geht manches Verhalten und Denken nicht mehr und vieles ist zwar nicht immer leichter, aber heller und liebevoller! Der Funke in mir könnte wachsen und ausstrahlen ihm zur Freude.
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen. Erbauet auf dem Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus, der Eckstein ist. Epheser 2, Vers 19,20