Worte zum neuen Kirchenjahr

Gemeindebrief
von Konstanze P.
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„Die Liebe will gar nicht so sehr leuchten als vielmehr wärmen. Stärke deine Liebe, Gotteskind! Denk immer wieder daran: Die schwache Flamme löscht der Wind, die starke facht er an.“

Das sind die Worte, die Daniel und Stefan unserer Gemeinde Berlin St.-Michaels-Heim in der Sprechstunde zum Kirchentag für das neue Kirchenjahr mit auf den Weg gegeben haben.

Also wir sollen, bzw dürfen mehr wärmen als strahlen, stark statt schwach sein, uns entfachen lassen. Wie könnte das im Alltag ausse- hen? z.B. nicht gläubig vor sich hin strahlen: “Schau, was Glaube an Gottes Liebe aus mir macht!“, sondern sich wärmend zum Nächsten neigen, sich ihm zuwenden mit Gefühl, Gedanken, Wort und Tat.

Stark, nicht schwach sollen wir werden und wie oft fühle ich mich gar nicht so stark. Aber wenn der Wind mich entfacht (hier sicher als geistiger Impuls von oben gedacht), kann meine Liebe wärmend und stark sein. Hören und spüren wir also im Alltag auf die innere Stimme, die Impulse, die manchmal ganz plötzlich und unerwartet kommen. Lassen wir uns entfachen und laden wir andere an unser inneres kleines Lagerfeuer ein.

Der Nebeneffekt: Wir sind nicht allein!